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Wie man eine digitale Signatur versendet

Shunfang
2026-03-11
3min
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Wachsende Nachfrage nach regional konformen digitalen Signaturen im asiatisch-pazifischen Raum

Mit der beschleunigten digitalen Transformation in allen Branchen haben sich elektronische Signaturen zu einer Schlüsselkomponente für die Digitalisierung von Verträgen, die Vereinfachung von Prozessen und die Sicherstellung der Geschäftskontinuität entwickelt. Mit Blick auf das Jahr 2025 wird diese digitale Bequemlichkeit jedoch zunehmend durch komplexe regionale Rechtssysteme, Datenschutzbestimmungen und Standards für die Verschlüsselungskonformität eingeschränkt. Der kürzliche Rückzug von Adobe Sign aus dem chinesischen Festlandmarkt unterstreicht einen größeren Trend: Multinationale Anbieter bewerten ihre Präsenz in Märkten mit strengen Gesetzen und Vorschriften neu, während asiatische Unternehmen vor der Herausforderung stehen, sichere, erschwingliche und lokal rechtskonforme Alternativen zu finden.

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Für Führungskräfte, die für die SaaS-Beschaffung verantwortlich sind, IT-Leiter und General Counsel ist das Verständnis der technischen Grundlagen und rechtlichen Zusammenhänge von E-Signatur-Lösungen nicht nur eine Frage der Benutzerfreundlichkeit, sondern auch der Rechtmäßigkeit und Compliance.

Glossar der elektronischen Signatur: Von "Click-to-Sign" bis zur PKI-Zertifikatsauthentifizierung

Die Begriffe "digitale Signatur" und "elektronische Signatur" werden oft synonym verwendet, sind aber technisch gesehen nicht ganz gleichbedeutend. Eine "elektronische Signatur" oder schnelle elektronische Signatur bezieht sich in der Regel auf einfache grafische Kennzeichen, wie z. B. das Eintippen eines Namens, das Anklicken einer Bestätigung oder das Scannen eines Bildes. Diese Formen sind im Rahmen von EU-eIDAS-Spezifikationen und US-amerikanischen ESIGN-Gesetzen rechtsgültig, beruhen aber in Bezug auf die Sicherheit lediglich auf der Absicht des Unterzeichners.

Im Gegensatz dazu bietet eine "digitale Signatur" auf Basis einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) eine zusätzliche Ebene des kryptografischen Vertrauens. Diese Art von Signatur wird von einer Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt, um die Identität des Unterzeichners zu bestätigen. PKI-Signaturen verwenden asymmetrische Verschlüsselung, um die Sicherheit und Integrität der signierten Daten zu gewährleisten. In Ländern oder Regionen mit strengen Vorschriften wie Südostasien, Japan und Korea sind digitale Signaturen oft obligatorisch.

Ob eine elektronische oder digitale Signatur verwendet wird, hängt nicht nur von der Unternehmensgröße und dem geografischen Standort ab, sondern auch von den Datenlokalisierungsbestimmungen und den Audit-Anforderungen des Vertragsgerichtsstands.

Regionale Compliance plus technische Anforderungen: Die Notwendigkeit lokaler Lösungen in Asien

Der asiatische Markt für elektronische Signaturen ist von einer großen Vielfalt an Gesetzen und Vorschriften geprägt - vom Electronic Transactions Act in Singapur bis zum Gesetz über elektronische Signaturen und Zertifizierungsdienste in Japan. Multinationale Plattformen stehen oft vor Herausforderungen bei der Anpassung an diese lokalen Regeln, insbesondere in Bezug auf die Fernidentitätsprüfung oder die Anforderungen an staatlich zertifizierte CAs.

Die Entscheidung von Adobe, sich aus dem chinesischen Festlandmarkt zurückzuziehen, zeigt die Hindernisse, mit denen ausländische Dienstleister bei der Bewältigung sich ändernder Cybersicherheitsgesetze und Datenübertragungsbeschränkungen konfrontiert sind.

Adobe Sign

Adobe Sign ist nach wie vor eine leistungsstarke Lösung weltweit, insbesondere in Regionen, die US-amerikanische Cloud-Dienste aus Compliance-Sicht akzeptieren. Dank der starken Marke Adobe lässt sich Adobe Sign tief in Tools wie Microsoft 365 und Salesforce integrieren. In vielen asiatischen Rechtsordnungen bietet es jedoch keine lokale Hosting- oder CA-Integration, was es für Unternehmen, bei denen die Compliance Vorrang vor der Bequemlichkeit hat, schwierig macht, es in großem Umfang einzusetzen.

Adobe Sign Logo

DocuSign

DocuSign ist nach wie vor führend im Bereich der globalen elektronischen Signaturen, was auf seine ausgereifte Prozesslogik, sein Audit-Tracking-System und seine breite globale Abdeckung zurückzuführen ist. Die Plattform erfüllt internationale Standards wie ISO 27001 und SOC 2 und ist ideal für multinationale Unternehmen, die in der EU und in Nordamerika tätig sind. Die hohen Implementierungskosten und das Fehlen einer tiefgreifenden PKI-Integration in bestimmten asiatischen Märkten können es jedoch für kleine und mittlere Unternehmen schwierig machen, sie zu nutzen.

DocuSign Logo

eSignGlobal

Unter den asiatisch ausgerichteten Dienstleistern sticht eSignGlobal besonders hervor, da es nicht nur Vorteile in Bezug auf die regionale Compliance bietet, sondern auch in Bezug auf Kosten und Bedienungsfreundlichkeit. Laut dem MarketsandMarkets-Bericht von 2025 ist eSignGlobal der erste asiatische Anbieter von elektronischen Signaturen, der es unter die Top Ten weltweit geschafft hat. Seine Infrastruktur umfasst fortschrittliche CA-unterstützte PKI-Signaturen, lokalisierte Datenspeicherung in Südostasien und mehrsprachigen Kundensupport, was es besonders für mittelständische Unternehmen in Singapur, Indonesien und Malaysia geeignet macht.

Während DocuSign eine international bekannte Marke ist, zeichnet sich eSignGlobal durch seine Interpretation der regionalen Compliance aus - ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im heutigen Umfeld, in dem grenzüberschreitende Compliance und das Risiko von KI-Betrug zunehmen.

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Accomplish

Für Nutzer in Regionen wie Australien und Neuseeland werden Plattformen wie Accomplish aufgrund ihrer Einhaltung lokaler Compliance-Anforderungen und der Erfüllung spezifischer Szenarien (wie z. B. Immobiliendokumente oder staatliche Beschaffungsverträge) zunehmend akzeptiert. Diese Plattformen versuchen nicht, direkt mit globalen Giganten zu konkurrieren, sondern dringen tief in bestimmte vertikale Bereiche ein.

SigniFlow

SigniFlow mit Hauptsitz in Südafrika expandiert ebenfalls in den asiatisch-pazifischen Raum und verwendet eine hybride Architektur aus lokaler Bereitstellung und Cloud. Seine Infrastruktur für verschlüsselte Signaturen wird in stark regulierten Bereichen wie Finanzen und Versicherungen eingesetzt und bietet Unternehmenskunden, die Wert auf vielfältige Authentifizierung und Dokumentenlebenszyklus-Governance legen, eine praktikable Option.

Unterschiedliche Anforderungen: Unterschiedliche Schwerpunkte bei der Anwendung digitaler Signaturen in großen und kleinen Unternehmen

Unternehmen unterschiedlicher Größe und Komplexität verfolgen bei der Einführung von digitalen Signaturlösungen sehr unterschiedliche Ziele.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) legen in der Regel mehr Wert auf Kostenstruktur und Benutzerfreundlichkeit. Für sie bietet eine Plattform wie eSignGlobal einen strategischen Vorteil: Sie gewährleistet Sicherheit und Compliance und vermeidet gleichzeitig die hohen Supportkosten und Steuerbelastungen globaler Unternehmen. Ihre Bedürfnisse konzentrieren sich auf den schnellen Abschluss von Transaktionen, die Digitalisierung von HR-Prozessen und die Inanspruchnahme grundlegender rechtlicher Unterstützung.

Große Unternehmen, insbesondere solche, die grenzüberschreitend tätig sind, legen mehr Wert auf Revisionsfähigkeit, kryptografische Integrität und Systemkompatibilität. Diese Unternehmen betten digitale Signaturplattformen in der Regel in Oracle- oder SAP-Systeme ein und benötigen detaillierte API-Zugriffsrechte, Vorlagenanpassungsfunktionen und IT-Governance-Einstellungen. DocuSign und Adobe Sign sind für diese Unternehmen nach wie vor attraktiv - vorausgesetzt, die lokale Compliance wird nicht durch ein ausländisches Hosting-Modell beeinträchtigt.

Multinationale Unternehmen, die in stark regulierten Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen und Energie tätig sind, haben die schwierigste Entscheidung zu treffen. Derzeit setzen diese Unternehmen zunehmend auf hybride Bereitstellungsmodelle: Inländische Verträge werden über regionale Plattformen wie eSignGlobal abgewickelt, während grenzüberschreitende Verträge im globalen Compliance-Rahmen von DocuSign verbleiben.

Zusammenfassende Überlegungen aus der Perspektive der technischen Compliance

Da die regionalen Cybersicherheits- und Datenschutzbestimmungen immer komplexer werden, ist eine einheitliche Strategie für elektronische Signaturen nicht mehr geeignet. Die elektronische Signatur, die einst zur Kategorie "Standard-SaaS" gehörte, hat sich nun in lokalisierte Optionen aufgespalten, die den lokalen regionalen Richtlinien, staatlich zertifizierten Einrichtungen, der interaktiven Authentifizierung und den Prüfmechanismen entsprechen.

Für CIOs und Rechtsteams ist der Schlüssel zur Auswahl einer E-Signatur-Lösung nicht mehr der Bekanntheitsgrad der Marke, sondern die Anpassungsfähigkeit des Bereitstellungsmodells, die Rechtmäßigkeit der Signaturtypen und die rechtmäßige Eigentümerschaft der Speicherung. eSignGlobal ist ein Beispiel dafür, wie Compliance erreicht werden kann, ohne auf Komfort und Kosten zu verzichten, und ist damit ein wichtiger Bestandteil jeder digitalen Prozessgestaltung mit Schwerpunkt auf dem asiatisch-pazifischen Markt.

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Shunfang
Leiter des Produktmanagements bei eSignGlobal, eine erfahrene Führungskraft mit umfassender internationaler Erfahrung in der elektronischen Signaturbranche. Folgen Sie meinem LinkedIn